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Europäische
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Warum WEEE?

Millionen Tonnen jährlich: Elektro- und Elektronik-Geräte sowie Batterien sind Importschlager

Elektrische und elektronische Geräte (Electrical and Electronic Equipment, kurz „EEE“) haben unser modernes Leben durchdrungen. Längst sind auch Batterien aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken: Über 1,2 Millionen Tonnen Batterien werden jährlich in die EU importiert – darunter 800.000 Tonnen Fahrzeugbatterien. Doch was passiert mit Elektro- und Elektronik-Altgeräten („Waste Electrical and Electronic Equipment, kurz „WEEE“) und Batterien am Ende ihres Lebenszyklus?

Alte Elektrogeräte sind eine potenzielle Gefahr für Mensch und Umwelt. E-Geräte und Batterien enthalten giftige, gesundheitsschädigende Schadstoffe. Die gute Nachricht: Werden Elektronikschrott und Altbatterien fachgerecht entsorgt und zerlegt, können die negativen Auswirkungen eingedämmt werden und darüber hinaus wertvolle Rohstoffe für den Produktionskreislauf zurückgewonnen werden. Die schlechte Nachricht: Dies ist noch nicht Status quo. Katastrophal – in Anbetracht der kontinuierlich steigenden Abfallmengen.

Was passiert mit E-Schrott und Altbatterien?

In Europa ist WEEE der am schnellsten wachsende Abfallstrom – mit 3–5 Prozent Wachstum pro Jahr. In 28 EU-Ländern plus Norwegen und Schweiz entstehen jährlich rund 10 Millionen Tonnen Elektronik-Müll. Das entspricht 50.000 Blauwalen. Oder 135 Millionen Menschen – etwa der Einwohnerzahl Japans.

Nur 35 Prozent dieses Abfalls wird in Rücknahmesystemen gesammelt und recycelt. Die anderen 65 Prozent wurden entweder illegal exportiert oder – und das ist die Mehrheit – unter Bedingungen wiederverwertet, die nicht den EU-Normen entsprechen, oder fälschlicherweise im Hausmüll entsorgt. Ebenso nachlässig verhält es sich mit Batterien und deren ordnungsgemäßer Entsorgung, Sammlung und Verwertung.

Compliance – Verantwortung für Mensch und Umwelt als europäische Gemeinschaftslösung

Eine fachgerechte Entsorgung ist keine Frage des freiwilligen Engagements oder des Verantwortungsbewusstseins einzelner Hersteller, sondern eine gesetzliche Verpflichtung. Die EU Kommission entwirft 1988 die erste europaweite Direktive. Sie formuliert erstmals eine europäische Richtlinie über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und eine umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten und begründet damit die erweiterte Herstellerverantwortung.

Auf Basis des Verursacherprinzips und der Produktverantwortung werden Hersteller in die Pflicht genommen, Abfallsammlung und Verwertung zu finanzieren – die sogenannten WEEE-Kosten. Als Hersteller gilt nicht nur der Produzent, sondern derjenige, welcher ein Produkt das erste Mal in einem bestimmten EU Mitgliedsland in Verkehr bringt. Damit sind Hersteller im Sinne des Gesetzes auch Online-Händler (beim Export an ausländische Endverbraucher – sowohl gewerblich als auch privat) sowie Importeure.

Unter kontinuierlicher Anpassung trat die aktuelle Fassung der europäische WEEE-Richtlinie (Richtlinie 2012/19/EU für Waste Electrical and Electronic Equipment) am 04. Juli 2012 in Kraft. Die WEEE-Direktive 2012/19/EU gibt zum Beispiel ab 2016 relative Sammelquoten vor. Diese berechnet sich aus 45 Prozent der in den Verkehr gebrachten Elektron(nik)-Geräten; der bemessene Zeitraum sind die letzten drei Jahre. Ab 2019 müssen 65 Prozent gesammelt werden.

Die Richtlinie ist ein gesetzlicher Rahmen, aber auf nationaler Ebene wurde sie in den Mitgliedsstaaten verschieden umgesetzt. Die WEEE-Richtlinie ist also Grundlage für das deutsche Elektrogesetz vom 23. Oktober 2015 („ElektroG“). Es setzt die WEEE-Direktive 2012/19/EU in Deutschland in deutsches Recht, in ein deutsches Umweltgesetz, um. Diese dezentrale Rechtslage sieht vor, dass sich Hersteller in jedem für sie relevanten Land gesondert registrieren und ihre Herstellerpflichten erfüllen.

Kennen Sie Ihre gesetzlichen Pflichten?

Viele Unternehmen stehen im Zuge von Gesetzen für WEEE und Batterien (in Deutschland ElektroG und BattG) vor vielen Fragen – zumal sich Sanktionen auf Werte im sechsstelligen Bereich belaufen.

  • Welche Geräte sind in welchen Kategorien und Mengen anzumelden?
  • Welche Finanzierungen (WEEE-Kosten und WEEE-Gebühr) von Sammlung und Recycling kommen auf mich zu?
  • In welchem Land sind Registrierungen bei meinem Geschäftsmodell notwendig?
  • Welche Rücknahmepflichten muss ich erfüllen?
  • Welche Informationspflichten sind einzuhalten?

Wissen Sie, was genau mit dem Elektrogesetz auf Ihr Unternehmen zukommt?

WEEE Europe – ein erfahrenes und kompetentes Netzwerk

Aufgrund der Struktur als Dachorganisation kann WEEE Europe kosteneffizient auf seine Mitglieder in Europa zurückgreifen. Dabei sind Vertraulichkeit Ihrer Daten, Kostentransparenz und Zuverlässigkeit unsere obersten Gebote. Die Mitglieder („Rücknahmesysteme“) kennen die Gesetzeslage in den jeweiligen Ländern und zusammen mit ihnen setzen wir Ihre Verträge „ready to sign“ auf. Und Sie haben jederzeit nur einen Ansprechpartner – und somit mehr Zeit für Ihr Kerngeschäft.

Hier finden Sie unseren vollständigen Bericht zum Download ›